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Reisebericht: Der „Robert Trent Jones Golftrail“ in Alabama

Eine ganz außergewöhnliche Golfreise ins ursprüngliche Amerika


Ende April ging es ab Frankfurt nonstop nach Atlanta, um neue Orte und Golfplätze des RTJ Trails in Alabama kennen zu lernen. Es sollte sich heraus stellen, dass der sehr positive Eindruck aus 2016 noch überboten werden konnte. Wir waren 2 Wochen unterwegs und haben 10 verschiedene Plätze gespielt.

Hier die Stationen in Kürze
Auburn / Opelika: 3 Übernachtungen im Marriott, direkt an den Golfplätzen, je eine Runde auf den beiden Plätzen Grand National (Lake und Links)
Mobile: 4 Übernachtungen im historischen Battle House, Golf auf Lakewood Dogwood und Magnolia Grove Crossings
Montgomerie / Prattville: 3 Übernachtungen in den Embassy Suites Downtown, je eine Runde Golf auf den 3 Plätzen Capitol Hill (Legislator, Senator und Judge)
Birmingham: 4 Übernachtungen in den Embassy Suites Hoover, Golf auf Oxmoor Valley, Ross Bridge und Oxmoor Ridge

Auburn / Opelika ist der ideale Beginn, wenn man nach Atlanta fliegt. Man benötigt nur gut 90 Minuten mit dem Auto und erreicht eine halbe Stunde später das Hotel (Zeitzonenwechsel). Mobile im Süden des Staates ist einen Aufenthalt wert. Die Stadt erinnert stark an New Orleans: schmiedeeiserne Balkone an den Häusern und ein "interessantes" Nachtleben. In Montgomerie kann man durchaus länger bleiben und die Plätze Legislator und Judge zweimal spielen. Am Tee 1 des Judge steht man 60 Meter über dem Fairway, wenn man die hinteren Tees wählt. Bei den Members-Tees sind es immerhin noch rund 40 Meter. Hier wurden wir bestens betreut. Bei über 30 Grad auf dem Platz wurden uns an Bahn 6 eisgekühlte Handtücher überreicht und der Marshall erkundigte sich ein paar Bahnen später, ob wir diese auch bekommen hätten. Das hatte ich so noch nicht erlebt. In Birmingham trafen wir auf zwei alte Bekannte: Oxmoor Ridge und Ross Bridge. Diese sind eigentlich ein Must-Play. Überrascht hat uns der Oxmoor Valley Course: obwohl leichter geratet, ist er 4 bis 5 Schläge anspruchsvoller als der Ridge Course. Das Layout bietet auch mehr Abwechslung und mehr Wasser an den Bahnen.

Unser Fazit der Reise: wir haben wieder einmal mehr bekommen, als wir erwartet hatten. Die Mitte und der Süden von Alabama unterscheiden sich deutlich vom waldreichen Norden. Das Wetter (Ende April bis Anfang Mai) war diesmal außergewöhnlich warm. Bis zu 32 Grad hatten wir auf den Golfplätzen und zweimal Regen am Abend. Normalerweise liegen die Temperaturen bei 25 GRad um diese Zeit. Die Menschen sind nach wie vor unglaublich freundlich, herzlich und zuvorkommend hilfsbereit. Alle Golfplätze waren in hervorragendem Zustand, anspruchsvoll und landschaftlich bezaubernd. Ich denke, da werden wir wieder hin reisen zum Golfen und eine Kombination der Plätze aus 2016 und 2019 anstreben.

Horst Feller

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